In wenigen Wochen beginnt wieder die RTF-Saison. Hunderte Radtourenfahrten starten quer durch Deutschland – organisiert von Vereinen, getragen von Ehrenamtlichen. Wer gut vorbereitet ist, kann sich voll aufs Fahren konzentrieren.
Eine Radtourenfahrt (RTF) ist die beliebteste Breitensport-Radsportveranstaltung in Deutschland. Keine Zeitwertung, keine Platzierungen – einfach gemeinsam fahren, auf markierten Strecken zwischen 41 und 170 Kilometern. Organisiert werden RTFs von Radsportvereinen, die dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) angeschlossen sind. Rennräder, Gravelbikes, E-Bikes – alles ist erlaubt, solange das Rad verkehrssicher ist.
Wer noch keine RTF in seiner Nähe kennt, findet im Breitensportkalender des BDR und in der GC Touren App eine umfassende Übersicht über alle angemeldeten Veranstaltungen in Deutschland.
GC Touren App RTFs, Radmarathons & Breitensport-Events in Deutschland finden →Mehr zum Format, zur Geschichte und zum Ablauf einer RTF hat Canyon in einem lesenswerten Artikel zusammengefasst: Was ist eine Radtourenfahrt?
Das Markenzeichen jeder guten RTF sind die Verpflegungsstationen entlang der Strecke. Bananen, Kekse, Riegelstücke, Eistee, manchmal sogar herzhafte Snacks – je nach Verein und Budget wird ordentlich aufgetischt. Diese Stationen sind ein großer Teil des sozialen Charakters einer RTF: Man trifft andere Fahrer, kommt kurz zur Ruhe, tankt auf.
Typischerweise liegen die Stationen alle 25 bis 40 Kilometer auseinander. Bei einer 120-km-Strecke mit drei Stationen bedeutet das: Du fährst teils über eine Stunde zwischen zwei Stopps.
Wer sich vollständig auf die Stationen verlässt und dazwischen nichts isst, fährt oft mit einem Problem in die letzte Station: zu leeren Speichern. Bei moderater Intensität reichen die Glykogenreserven ungefähr 60 bis 90 Minuten.[1] Wer 80 Kilometer lang nichts gegessen hat, merkt das spätestens am Schlussanstieg.
Das ist keine Kritik am Stationskonzept – es ist schlicht Physiologie. Die Stationen sind perfekt als Ergänzung. Als einzige Energiequelle auf langen Distanzen können sie die Lücke nicht immer schließen.
Start 9:00 Uhr, erste Station nach 38 km – bei 25 km/h also nach etwa 90 Minuten. Wer nüchtern gestartet ist oder zum Frühstück wenig gegessen hat, ist genau dann im kritischen Bereich.
Die Grundidee ist einfach: Stationen als fester Bestandteil des Plans, nicht als einzige Rettung. Wer zwischen den Stationen kleine Mengen zuführt, kommt entspannt und mit Reserven an – und kann die Station dann wirklich genießen, statt verzweifelt Bananen zu stapeln.
Das bedeutet keinen aufwändigen Rennplan. Es bedeutet, ein oder zwei Gels oder einen kleinen Riegel einzustecken und diese zwischen den Stationen gezielt einzusetzen. Kleine Mengen, früh genug, regelmäßig – das ist alles.[2]
| Zeitpunkt | Was | Warum |
|---|---|---|
| Km 0–30 | Kleines Gel oder halber Riegel | Speicher proaktiv aufrechterhalten, nicht warten bis sie leer sind |
| Station (~Km 35) | Banane, Kekse, Getränk | Entspannt genießen, soziale Pause, natürliche Carbs |
| Km 35–70 | Zweites Gel oder Riegel | Lücke schließen, konstante Energie statt Achterbahn |
| Station (~Km 75) | Nach Hunger und Lust | Kein Stress, kein Überessen – du bist gut versorgt |
Ein netter Nebeneffekt dieser Strategie: Wer bereits gut versorgt an der Station ankommt, nimmt dort weniger weg. Das entlastet die Organisatoren – gerade bei großen Feldern ist das ein realer Kostenfaktor.
SUPLiR ist kein Ersatz für die Verpflegungsstation – es ist die Schicht darunter. Du planst vor der RTF, wie viel du zwischen den Stationen brauchst, und SUPLiR sagt dir genau, welche Produkte aus deinem Inventar du wann einsetzen sollst.
Trage die RTF-Strecke als Aktivität ein, setze dein Kohlenhydrat-Ziel bewusst niedrig an – die Stationen übernehmen einen Teil – und lass SUPLiR die Lücken dazwischen füllen. Du startest mit einem konkreten Plan statt einem vagen Vorhaben.
Besonders praktisch: Du kannst in SUPLiR ein individuelles Kohlenhydrat-Limit einstellen, das zu deiner persönlichen Verträglichkeit passt. Für eine entspannte RTF mit regelmäßigen Stationsstopps brauchst du keine 90 g/h – eine reduzierte Grundlast reicht völlig aus, um die Lücken zwischen den Stationen zu schließen.
SUPLiR plant außerdem koffeinhaltige Produkte erst ab Minute 45 ein und berücksichtigt dein persönliches Tageslimit nach Körpergewicht – ideal für lange RTFs, bei denen du Koffein strategisch einsetzen willst ohne es zu übertreiben.
Bevor die erste RTF startet, lohnt ein Blick in den Vorratsschrank. Abgelaufene Gels, leere Pulverdosen, der Riegel der letzten Herbst-Ausfahrt – der Klassiker. Wer seine Sporternährung im Inventar pflegt, startet jede RTF mit einer verlässlichen Grundausstattung statt mit bösen Überraschungen.
Inventar checken, Plan erstellen, RTF genießen. SUPLiR macht die Vorbereitung einfach – damit du dich auf die Strecke konzentrieren kannst.
SUPLiR herunterladen